Die SP und ihr revidiertes Parteiprogramm

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Will eine Partei elektoral Erfolg haben, sollte sie auf vier P-Faktoren, wie ich sie nenne, bauen können: – Programm – Projekt(e) – Persönlichkeiten – Profil Heute morgen stellte die SP Schweiz den Entwurf ihres revidierten Parteiprogramms vor. Im etwa 50 Seiten umfassenden Dokument findet man viel Altbekanntes (EU-Beitritt, die Grundwerte Gerechtigkeit und Solidarität, Fokus auf neue erneuerbare Energien, Überwindung des … Read More

Ueli Maurer: Vom Suppenkaspar zum Schwergewicht – Fehr blieb Fehr

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Ende Monat treten zwei Parteipräsidenten ab: Hans-Jürg Fehr (SP) und Ueli Maurer (SVP). Beide Parteien kühren am 1. März ihre Nachfolger, bei beiden Parteien ist schon lange klar, wer übernimmt. Fehr und Maurer kündigten übrigens am gleichen Tag – es war am 26. Oktober 2007 – ihren Rücktritt an. Ansonsten gibt es keine Parallelen. Die Pendlerzeitung “.ch” hat Politologe Andreas … Read More

Die Grenzen des Milizsystems

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Eine weitere Rücktrittsmeldung: Nach Ueli Maurer (svp) und Hans-Jürg Fehr (sp) wird im Frühjahr 2008 auch Ruth Genner (grüne) das Parteipräsidium abgeben. Sie machte die Grünen zur stärksten Nicht-Regierungspartei, die es in der Schweiz seit der Einführung des Proporzwahlsystems im Jahr 1919 je gab. Die Häufung der Rücktritte ist zufällig. Vom Pensum her ist das Präsidium bei den fünf grössten … Read More

SP: Flügelkämpfe im Lazarett

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Hans-Jürg Fehr (Foto) war ein guter Präsident für die SP Schweiz. Er ist klug, ein aufmerksamer Zuhörer und gewiefter Debattierer, authentisch, bescheiden und fair. Er wirkte integrierend, was in einer heterogenen Partei wie der SP sehr wichtig ist. Er war aber im Gegensatz zu Ueli Maurer kein starker Präsident. Fehr stand seinen eigenen Leuten, unter denen es viele Gockel – … Read More

Wahlzmorge von Radio DRS: Der ideale “Schuhlöffel” für den Endspurt

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Es ist eine Eigenart des eidgenössischen Wahlkampfs, dass er jeweils erst nach den Sommerferien von der breiten Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Zuvor herrscht mehrheitlich Ruhe, den Parteien fehlt in der Regel das Geld, über mehrere Monate im gekauften Raum präsent zu sein. Dasselbe gilt für die Kandidierenden. Ab Ende August ist der Wahlkampf urplötzlich omnipräsent: auf Plakatwänden, in Inseraten, an Podien … Read More