Sieger und Verlierer auf einen Blick

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In rund sechs Monaten finden die eidgenössischen Wahlen statt. Die kantonalen Wahlen dieses Frühlings, die als Fiebermesser oder Nagelprobe bezeichnet werden, sind allesamt vorbei. Parteien, die in den Kantonen Basel-Landschaft, Zürich, Luzern und Tessin gut abschnitten, sind mit viel Wind in den Segeln unterwegs. Diese Resonanz in den Medien ist unbezahlbar.

Parteien, die durchzogen oder schlecht abschnitten, sind herausgefordert, ihre Positionen mit guten Kampagnen zu verbessern und ihr Personal anzutreiben.

Es gibt einen Zusammenhang zwischen den Ergebnissen der kantonalen Wahlen und den eidgenössischen Wahlen. Gerade deshalb drängt sich eine Zusammenstellung der letzten vier Jahre auf.

Klare Sieger seit 2008 sind die Grünliberalen. Sie traten in ingesamt 11 Kantonen an, schafften überall den Einzug in die Parlamente, in Zürich verdoppelten sie ihren Wähleranteil beinahe. Gut schneidet auch die BDP ab. Nebst ihren Hochburgen Bern, Graubünden und Glarus konnte sie in Baselland, Zürich und im Aargau Fuss fassen.

Einen klar positiven Saldo können die Grünen und die SVP präsentieren. Problematisch sieht es bei den Traditionsparteien CVP, FDP und SP aus: Von wenigen Ausnahmen abgesehen (CVP 4, FDP 3, SP 2) haben sie überall Wähleranteile eingebüsst.

Die Tabelle der kantonalen Wahlen 2008 – 2011:


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Grafik: Thomas Hodel

5 Comments on “Sieger und Verlierer auf einen Blick”

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  3. zoonpoliticon

    Nachfrage: Ist SVP in Glarus nicht falsch eingefärbt? – Sie verlor ja recht kräftig, wohl an die BDP, wird hier aber in der Siegerfarbe gefeiert.

  4. Thomas Hodel

    In der Tat stimmten bei der SVP in Glarus die Prozentpunkte, nicht aber die Farbe. Diese ist nun angepasst. Danke für den Hinweis.

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