Alexander Tschäppät rettete Start zur dritten Staffel von Giacobbo/Müller

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Die Fernsehabstinenz hat ein Ende, der dritten Staffel von Giacobbo/Müller sei Dank. Aber offenbar hat die Pause bei den beiden Protagonisten Viktor Giacobbo und Mike Müller Spuren hinterlassen. Gestern Nacht kamen sie nicht auf Touren. Wenn Kalauer à la Räto-Rumänen – im Kontext mit der Personenfreizügigkeit – bereits zum Besseren der Sendung gehören, spricht das nicht für sie.

In guter Form präsentierte sich dafür Berns Stadtpräsident Alexander Tschäppät. Der Gast verbuchte vier oder fünf Lacher für sich. Zwei davon hat er vermutlich vorbereitet, die anderen ergaben sich spontan. Eine der Qualitäten Tschäppäts. Vor allem weiss er um die Wichtigkeit des Timings. Pointen müssen nicht besonders gut, sondern gut erzählt und vor allem gut platziert sein.

Im Prinzip rettete Tschäppät die Sendung, die sonst keine nennenswerte Höhepunkte hatte.

Tschäppät wäre nicht Tschäppät, wenn er den lokalen Medien nicht bereits im Vorfeld seinen Auftritt in der Satiresendung angekündigt hätte.  Eigenpromo gehört zur Politik, auch das ist eine seiner Qualitäten.

Foto:  sf.tv

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