Der Fall Müller als Twitter-Gate

Geschrieben am Dienstag, 26. Juni 2012 13:05 von Mark Balsiger / Kommentare

Alexander Müller ist kein Zweifler, er hat eine Mission.

Er kann unterscheiden zwischen richtig und falsch, schwarz und weiss, rechts und links. Meinungsäusserungen von anderen Menschen verortet er in der Regel sofort auf der Links-Rechts-Achse. Und dann kommt seine Kritik – fadengerade, oft unversöhnlich, manchmal ausfällig. (Siehe Screenshot oben. Das A-Wort kommt regelmässig vor.)

Im Netz ist Müller ominpräsent: Er führt seit Jahren ein eigenes Blog (DailyTalk) und einen Blog-Aggregator (politnews), er kommentiert auf Plattformen wie Vimentis und Politnetz und vielen anderen Blogs. Politiker verschiedener Couleurs erzählten mir, dass Müller ihnen gelegentlich seine Positionen auf die Pinnwand ihrer Facebook-Profile schreibe. Vorübergehend existierte sogar eine Erwähnung auf Wikipedia, in der “DailyTalk” als einflussreiches Politblog beschrieben wurde.

Kurz: Müller leistet seit Jahren einen riesigen Aufwand für seine Sache. Er ist ein Getriebener. Sein Kristallnacht-Tweet, den er am letzten Samstag absetzte, wird ihm nun zum Verhängnis.

Der Auszug aus dem Twitter-Archiv zeigt: Am 23. Juni 2012 um 20.56 Uhr (MESZ) hat Alexander Müller den Kristallnacht-Tweet veröffentlicht.

Wie die NZZ in ihrer heutigen Ausgabe schreibt, musste Müller wegen dieser Affäre seinen Arbeitsplatz räumen. Der entscheidende Tweet ist längst von seinem Profil gelöscht worden und Müller stellt in Abrede, ihn überhaupt abgesetzt bzw. in diesem Wortlaut getextet zu haben. Eine Auswertung, die Social-Media-Spezialist Mike Schwede vornahm, überführt Müller allerdings.

Alexander Müller hat damit die Aufmerksamkeit, für die er jahrelang hart, aber erfolglos kämpfte. Dabei hätten schon frühere Tweets von ihm an die breite Öffentlichkeit gespült werden können. Zwei Beispiele:

Der inzwischen bekannteste Schulpfleger Zürichs diskutierte längere Zeit auch auf dem wahlkampfblog, das Sie eben lesen, mit. Mehrfach musste ich seine Aussagen zensurieren, weil sie die Hausregeln verletzten. Das führte zu einem Mail-Austausch mit ihm, der mir als unerspriesslich in Erinnerung ist. (Seither hat Müller hier Haus- bzw. Kommentierverbot.)

Seinen Job ist Müller bereits los. Er dürfte dieser Tage sein Amt als Schulpfleger niederlegen müssen, der Druck ist schlicht zu gross, vermutlich wird er sogar aus der SVP ausgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft zieht in Erwägung, eine Untersuchung einzuleiten.

Der Fall Alexander Müller ist das  erste “Twitter-Gate” in der Schweiz. Vielleicht lernen Hinz und Kunz etwas daraus. Seine Mission dürfte weitergehen.

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Update vom Donnerstag, 28. Juni, 18 Uhr:

- Am Dienstagmorgen machte die Polizei bei Alexander Müller eine Hausdurchsuchung.
- Am selben Tag fand eine Medienkonferenz der Zürcher SVP-Kreispartei statt. Müller war dabei und gab eine persönliche Erklärung ab. Er trat mit sofortiger Wirkung aus der SVP aus, legt alle Parteiämter nieder und ist auch nicht mehr Schulpfleger.
- Heute Nachmittag publizierte Müller auf seinem Blog eine detaillierte Sicht der Dinge. Ein paar Stunden später verschwand dieses Posting wieder und vorübergend liess sich das Blog gar nicht mehr aufrufen.

Einen umfassenden Überblick zum ersten Twitter-Gate kann man dank den nachfolgenden Links in der Kommentarspalte gewinnen.

 

Update vom 31. Januar 2013:

Der “Tages-Anzeiger” hat bei seiner Berichterstattung über Alexander Müller über das Ziel hinausgeschossen. So unterliess es die verantwortliche Redaktorin in ihrem ersten Artikel, Müller die Möglichkeit einer Stellungnahme zu gewähren. Zudem wird kritisiert, dass der Kristallnacht-Tweet aus dem Kontext herausgerissen sei. Der “Tages-Anzeiger” muss sich entschuldigen und gewährt Müller ein doppelseitiges Interview. Diese Form der “Wiedergutmachung” ist ein Novum, der Standard wäre eine Gegendarstellung gewesen.

Das Interview wird hier verlinkt:

http://bit.ly/WJCG8E

 

 

Datum: Dienstag, 26. Juni 2012 13:05
Themengebiet: Krisen & K-Kommunikation, Parteien, Politik national, Social Media Trackback: Trackback-URL
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25 Kommentare

  1. 1

    Update von 15.15 Uhr:

    Es geht schnell: Das Präsidium der Stadtzürcher SVP beantragt den Parteiausschluss von Alexander Müller. Entschieden werden soll heute Abend, am Mittwoch ist eine Medienkonferenz geplant.

    Details aus der NZZ online:

    http://bit.ly/MUZSHW

  2. 2

    Konrad Weber fasst die Ereignisse chronologisch zusammen:

    http://bit.ly/LNyPAT

  3. 3

    endlich, hatten zwar das glück, ihn immer nur aus distanz zu beobachten.

  4. 4

    “Wer twittert, muss wissen, dass er sich freiwillig in den öffentlichen Raum begibt, dass er gelesen und unter Umständen öffentlich gnadenlos seziert wird. Insofern sorgt Twitter auch für erwünschte Transparenz. Blieb man früher im «Säli» und an Stammtischen unter sich, läuft man heute Gefahr, zur öffentlichen Unperson zu werden, wenn man sich im Internet äussert. Die sozialen Medien erhöhen die soziale Kontrolle.”

    Das ein Teil des Kommentar von Luzi Bernet (NZZ). Der ganze:

    http://bit.ly/Qc5D8m

  5. 5

    Und gleich nochmals ein Kommentar zum Thema aus der NZZ. Dieses Mal von Christina Neuhaus.

    http://bit.ly/M1ayua

  6. Hans Ulrich Wiedmer
    Dienstag, 26. Juni 2012 22:58
    6

    Der @DailyTalk konnte schon früher gewisse Grenzen nicht respektieren – auch wenn dieser “Kristallnacht”-Tweet jetzt viel weiter geht als die Beleidigung, die er auf Twitter mir gegenüber am vergangenen Nationalfeiertag aussprach (wobei man den vorangegangenen Dialog durchaus als Provokation auffassen kann):

    “…” (den Wortlaut mag ich hier nicht wiedergeben)
    https://twitter.com/DailyTalk/status/97966590255042560

    Meine Reaktion darauf, am folgenden Tag:
    “mit diesem Tweet disqualifizieren Sie sich selbst, Hr. Müller @DailyTalk. Und mich als “links” einordnen beweist meine These.”
    https://twitter.com/huwiedmer/status/98455497807626241

    Ich ging noch einen Schritt weiter und empfahl, dieses Verhalten zu überdenken, mit Verweis auf die Social Media Policy der SVP (falls es eine gebe):

    “@dailytalk … und noch ein Tipp: denken Sie mal über Ihre Online-Reputation nach. Falls die #SVP eine hat: lesen Sie die Soc.Media Policy.”

    https://twitter.com/huwiedmer/status/98456718211686400
    Die Nachfrage liess darauf schliessen, dass es nicht verstanden wurde:

    „@huwiedmer Huwi, auf was willst du hinaus? Klartext bitte. Habe keine Lust zwischen den Zeilen zu lesen.“
    https://twitter.com/DailyTalk/status/98479835382431744

    Mit folgender Antwort meinerseits endete der Dialog:
    „auf Dialog mit Respekt! RT @DailyTalk Huwi, auf was willst du hinaus? Klartext bitte. Habe keine Lust zwischen den Zeilen zu lesen.“

    https://twitter.com/huwiedmer/status/99233254586068993

    Kurz nach diesem Dialog „entfolgte“ ich @DailyTalk, entschied mich also, seine Tweets nicht mehr in meiner Timeline zu lesen. – Wie das jüngste Beispiel zeigt, hat er damals die Lektion nicht verstanden.

    Der gesamte Dialog zusammengefasst:
    https://twitter.com/huwiedmer/status/217718586779779073

  7. 7

    Ein Ämtli zu verlieren ginge ja noch, aber gleich seinen Job, das ist hart. Aufgrund des Prinzips der Verhältnismässigkeit gehe ich allerdings davon aus, dass auch das eine Vorgeschichte hatte und der Fall oben nur der Tropfen war, der das Fass zum Überlaufen brachte.

    Da niemand nur wegen seiner politischen Gesinnung entlassen werden kann, könnte es sogar sein, dass ihm weniger die verbreiteten Inhalte Schwierigkeiten machten, sondern vielmehr die vermutlich nicht unbeachtet gebliebene Ablenkung von der Arbeit. Schliesslich fordert eine derart starke Online-Präsenz einen hohen zeitlichen Tribut.

  8. 8

    Gut gemachte kleine Doku, zutreffender Kommentar, sec und ohne zu moralisieren.

  9. 9

    @ Heinz Moll

    Danke. Wenn mir die Einordnung einigermassen wertfrei gelungen ist, freut mich das.

    @ Titus

    Ich hatte ähnliche Gedanken. Stellen wir uns aber vor, der Arbeitgeber hätte trotz allem, was passierte, Müller gedeckt. Der mediale Druck hätte vermutlich arg am Image der Firma gekratzt.

    @ Hans Ulrich Wiedmer

    Eindrücklich. Danke für diese Beispiele. Quintessenz: Darüber reden, daraus lernen. Einfach die Pfui-SVP-Schiene zu fahren hilft der Sache nicht weiter.

  10. 10

    Am frühen Nachmittag hatte der Präsident der SVP-Kreispartei zu einer Medienkonferenz eingeladen. Mit dabei: Alexander Müller.

    Die Details, die das Newsnet zusammenfasst:

    http://bit.ly/MvD1Wv

  11. 11

    bei all dem schweinkram, den der haudegen schon rausgehauen hat, ist es ja ein kleines wunder, dass er erst jetzt crasht.

    @titus: es ist ja nicht einfach eine politische gesinnung, sondern offen zur schau gestellter rassismus und latente hetze auf allen kanälen. auch hier ist es doch eher verwunderlich, dass der arbeitgeber erst jetzt reagiert.

  12. 12

    Tagi-Redaktor Ruedi Baumann macht eine Analyse der Ereignisse bis und mit Dienstagmittag:

    http://bit.ly/LvTpmu

  13. 13

    Blogger Markus M. Müller fokussiert auf einen anderen Aspekt: die Reaktionen der Leute auf Twitter und Facebook, aber auch die Dynamik und Arbeitsweise der Medienschaffenden.

    http://bit.ly/KFs69x

  14. 14

    Alexander Müller hat auch bei mir immer mal wieder kommentiert – und regelmässig damit eine Replik meinerseits herausgefordert, die ihn dazu mahnte, gewisse Grenzen nicht zu überschreiten. Er hat sich einigermassen daran gehalten, so dass ich auf das Löschen von Kommentaren verzichten konnte.

    Wahrscheinlich ist eben Twitter als Kurz-Form einer Veröffentlichung geradezu eine Einladung zum Brüll-Fäkal-Spruch, während ein Blogkommentar eher eine gewisse Form reklamiert – etwa so wie Megaphon und Tischgespräch auch nicht die gleiche Satzformulierung begünstigen.

    Politische Gesinnungen müssen nicht stromlinienförmig sein. Hier wurde jede noch so objektiv mögliche Grenze überschritten. Richtig peinlich wird es allerdings ab dem Zeitpunkt, ab dem “Schutzbehauptungen” angeführt werden. Wenn man sich des Vertuschens überführen lassen muss, als bisheriger Lautsprecher im Netz, ist das eine ganz besondere Bankrotterklärung.

  15. 15

    Nachtrag: Die Erinnerung kann manchmal getrübt sein… Da war ja noch ein gewisser Gilgamesch, und in dem Zusammenhang hat es mir dann doch die Hutschnur gelupft…

    http://thinkabout.ch/article/wie-diplomatie-wirklich-zum-skandal-wird#c002813

  16. 16

    @Thinkabout

    “Brüll-Fäkal-Spruch” – das ist passend. Allerdings ist die Diskussionskultur in vielen Blogs lamentabel, in anderen wird erst gar nicht diskutiert, sondern Sonderzeichen und Satzfragmente eingesetzt.

  17. 17

    Ein ausgezeichnetes Blog-Posting kommt von Daniel Menna. Er bettet das Twitter-Gate in einen grösseren Rahmen:

    http://bit.ly/MOnFfU

  18. 18

    Lieber Herr Balsiger

    Die Art und Weise wie Sie über mich berichten ist einseitig und infam. Mir kommt es so vor, als ob Sie versuchen mich mit ausgewählten aus dem Kontext gerissenen Tweets und Aussagen wie „das A-Wort kommt oft vor“ negativ darzustellen.

    Sie wissen ganz genau, dass sich auf Twitter viele Leute egal ob links oder rechts hin und wieder so oder so ähnlich äussern und man nicht immer alles ernst nehmen darf. Ich kann Ihnen auch von anderen Leuten solche Tweets zeigen, wenn Sie wollen. Das Wort „Arschloch“ wird in der Bevölkerung häufig verwendet. Sogar der Moralapostel Markus Gilli von Tele Züri sprach in der Talk Täglich Sendung vom vergangenen Montag von A-Löchern!

    Dass ich auf verschiedenen politischen Blogs Kommentare hinterlassen habe, trifft zu. Ich habe es aus SEO-Gründen getan und weil ich mich für Politik interessiere und meine Meinung kundtun wollte. SEO-Gründe deshalb, weil ich mir erhoffte den Pagerank meiner Webseite zu erhöhen, wenn ich diese mit vielen themengleichen Blogs vernetze. Das gelang mir sogar. Meine Webseite hatte zeitweise einen Pagerank von 5 auf einer Skala die von 1 bis 10 geht. Das ist für Schweizer Webseiten ein hoher Wert!

    Zum Aufwand, den ich für „meine Sache“, wie Sie schreiben, leiste. Ich interessiere mich für Politik und Bloggen ist ein Hobby von mir, das ich leidenschaftlich gerne betreibe. Ist es verboten oder verwerflich ein Hobby leidenschaftlich zu betreiben? Bitte lassen Sie doch die Kirche im Dorf. Ich bin weder PR-Stratege noch Marketing-Experte. Ich war einfach ein Politiker, der so war, wie er ist und sich nicht verstellt hat. Ich glaube nicht, dass Politiker Vorbildcharakter haben müssen. Aufgeklärte Menschen wissen, dass auch Politiker Menschen sind, die Affären haben können. Meiner Meinung nach sind Politiker keine Vorbilder sondern Interessensvertreter.

    Dass ich Meinungsäusserungen von anderen Leuten manchmal auf der linksrechts-Achse oder der progressiven oder konservativen Achse verorte, kann sein. Vielleicht habe ich das von http://www.smartvote.ch/ . Eine Meinungsäusserung zu positionieren hat nichts mit werten zu tun. Es geht lediglich darum die Aussage richtig einzuordnen um mögliche Motive zu erkennen.

    Zum Kristallnacht-Tweet nehme ich aufgrund eines laufenden Verfahrens keine Stellung. Den Vorwurf zu einer Kristallnacht aufgerufen zu haben bestreite ich hingegen in der Tat. Von Überführung kann keine Rede sein. Ihresgleichen versucht doch ständig Leute wie mich in die Ecke von Rassisten zu stellen. Leider merken Sie nicht, dass dadurch Leute vor Gericht gezerrt und ruiniert werden, die keine Rassisten sind.

    Zum Lerneffekt: Was sollen Hinz und Kunz daraus lernen? Dass sie im Zweifelsfall besser schweigen sollen, da es in der Schweiz keine Meinungs- und Redefreiheit gibt? Haben Sie mich deshalb an den Pranger gestellt? Um Leute einzuschüchtern, die eine andere Meinung haben als Sie?

    Bitte zensieren Sie diesen Text nicht, weil ich Ihnen einseitige und infame Berichterstattung vorwerfe. Ich werde den Text sonst auf meinem Blog veröffentlichen.

  19. 19

    Lieber Herr Müller, wie oft haben Sie Kommentare zensiert? Zum Beispiel meine?

  20. 20

    Ach Herr Haitz, lesen Sie doch die Bedingungen für Veröffentlichungen auf meinem Blog. Steht unter dem Eingabefeld für Kommentare. Wer solche Kommentare wie Sie schreibt, kann nicht auf Veröffentlichung pochen. Siehe hier:

    http://www.dailytalk.ch/best-of-svp-hasser-dominik-haitz/

  21. 21

    Beim Herrn Müller scheinen für seine Blogbeiträge andere Regeln zu gelten als für die Kommentare. Sonst dürfte wohl keiner der Beiträge je veröffentlicht werden : “ehrverletzende, rassistische, unsachliche,….”

  22. 22

    Dass man Twittern nicht so ernst nehmen darf, bedeutet trotzdem, dass man sich an seinen öffentlich dabei geäusserten Worten messen lassen muss. Mag ja sein, dass “Arschloch” ein umgangssprachliches Wort ist, ich finde trotzdem, dass es in einer Veröffentlichung, egal wo, nichts verloren hat und vor allem etwas über denjenigen aussagt, der es benutzt.

    Mark Balsigers A-Wort-Hinweis auf die gleiche Stufe zu stellen und seine Berichterstattung als infam zu bezeichnen, zeigt, dass hier jemand die Relationen noch immer nicht richtig zurecht gerückt bekommt. Im Grunde spricht alles für sich, und braucht keine weiteren Worte mehr.

  23. Hans Ulrich Wiedmer
    Montag, 9. Juli 2012 22:08
    23

    Hat die SVP nun eigentlich eine Social Media Policy (wie hier am 2. August 2011 erwähnt)? Oder dann wenigstens eine social-media-taugliche Medienüberwachung? Dann müsste eigentlich der Partei schon viel früher eine Warnlampenfabrik aufgegangen sein, falls sie ihre kommunikative Verantwortung geregelt haben.

  24. Hans Ulrich Wiedmer
    Montag, 9. Juli 2012 22:10
    24

    Social Media Policy der SVP … am 2. August 2011 hier erwähnt: https://twitter.com/huwiedmer/status/98456718211686400

  25. 25

    Ein Kommentar der NZZ, der das Twittergate nur am Rand streift, dafür die Situation der SVP analysiert.

    “Die Volkspartei hat in den letzten zwanzig Jahren den ausländerfeindlichen Diskurs, das Denken in den Kategorien von Gut und Böse, von Schwarz und Weiss, von Hier und Dort und vom scheinbaren Anders- und Bessersein des Schweizers und der Schweizerin gegenüber dem Auswärtigen derart ins Zentrum ihrer Argumentationen gerückt, dass die Jünger heute glauben, was für die Vordenker Mittel zum Zweck, Instrument zur Optimierung des Wähleranteils war.”

    Der ganze Text:

    http://bit.ly/NErBkq

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  (Hausregeln beachtet?)