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	<title>Kommentare zu: Bla-Bla-Blogger und David Bauer oder vom Esel, der den anderen Langohr schimpft</title>
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	<description>Unabhängige Einsichten zu Politik und Medien - einmal pro Woche</description>
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		<title>Von: eDemokratie.ch &#187; Blog Archive &#187; David Bauers Kreuzzug gegen Schweizer Blogger</title>
		<link>http://www.wahlkampfblog.ch/?p=465&#038;cpage=1#comment-3075</link>
		<dc:creator>eDemokratie.ch &#187; Blog Archive &#187; David Bauers Kreuzzug gegen Schweizer Blogger</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Nov 2008 08:08:37 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Bla-Bla-Blogger und David Bauer oder vom Esel, der den anderen Langohr schimpft wahlkampfblog [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Bla-Bla-Blogger und David Bauer oder vom Esel, der den anderen Langohr schimpft wahlkampfblog [...]</p>
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		<title>Von: Titus Sprenger</title>
		<link>http://www.wahlkampfblog.ch/?p=465&#038;cpage=1#comment-3069</link>
		<dc:creator>Titus Sprenger</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Nov 2008 22:38:46 +0000</pubDate>
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		<description>@ Thinkabout
Na dann äussere ich mich doch auch noch konkreter zum Thema, wenn auch sicher nicht abschliessend:

Genaue Zahlen über die Anzahl Blogs in der Schweiz gibt es kaum. Alleine die Abgrenzung &quot;Schweiz&quot; dürfte schwierig sein. Ich wage jedoch die Behauptung, dass die Mehrheit tatsächlich Blogs sind, welche man in die Kategorie &quot;Bla-Bla&quot; tun kann. 

Aber: Die Blogsphäre - wie auch David Bauer - unterscheiden heute nicht zwischen den rein privaten Blogs mit viel belanglosem privatem Bla-Bla (&quot;heute war ich einkaufen...bla bla bla&quot;) und &quot;den anderen Blogs&quot;, hinter welchen eine Leistung steckt, welche über das Wiedergeben irgendeines Ereignisses gehen. 

Wenn das Wiedergeben eines Ereignisses nur &quot;Bla-Bla&quot; ist, was ist dann das Wiedergeben von Agentur-Meldungen, welche sich in allen Zeitungen befinden? Auch nur Mittelmass?

Wenn die Blogsphäre so belanglos ist, wie David Bauer zu wissen scheint, warum gibt er sich dann mit dieser mehrheitlich-nur-Ereignisse-wiedergebende-Bla-Bla-Sparte ab? Weshalb gibt er sich nicht mit den Gratis-Zeitungen ab, die eine weitaus höhere Beachtung haben und welche praktisch ausschliesslich Bla-Bla-Agentur-Meldungen wiedergeben? Fehlt es ihm an Mut oder der nötigen journalistischen Unabhängigkeit, gegen Medien zu schiessen, welche bei seinem Arbeitgeber stark vertreten werden? 

Interessant erscheint mir auch - und jetzt wechsle ich zu einem anderen Gedanken - dass Gratis-Zeitungen sich viel häufiger auf Blogs beziehen als Bezahl-Zeitungen. Das hat etwas Elitäres, liegt aber nicht an den Blogs, sondern an den Redaktionen der Bezahl-Zeitungen, welche Blogs wohl immer noch als eine Gefahr betrachten (und auf keinen Fall als Bereicherung oder Ergänzung).

Ob Blogs eine Gefahr für bestehende Medien sind, ist eine andere Frage. Sie bieten jedoch etwas, wovon jeder Redaktor eigentlich nur träumen kann: Interaktion mit dem Leser. Das erlaubt dem Verfasser eines (Blog-)Artikels besser zu spüren, was der Leser (in Zukunft) will, was ankommt, gelesen wird, was ihn interessiert. Die klassischen Medien haben dieses Feedback mittels Kommentaren (oder allfälliger Statistiken) nicht. Die paar wenigen Leserbriefe sind kein guter Gradmesser...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Thinkabout<br />
Na dann äussere ich mich doch auch noch konkreter zum Thema, wenn auch sicher nicht abschliessend:</p>
<p>Genaue Zahlen über die Anzahl Blogs in der Schweiz gibt es kaum. Alleine die Abgrenzung &#8220;Schweiz&#8221; dürfte schwierig sein. Ich wage jedoch die Behauptung, dass die Mehrheit tatsächlich Blogs sind, welche man in die Kategorie &#8220;Bla-Bla&#8221; tun kann. </p>
<p>Aber: Die Blogsphäre &#8211; wie auch David Bauer &#8211; unterscheiden heute nicht zwischen den rein privaten Blogs mit viel belanglosem privatem Bla-Bla (&#8220;heute war ich einkaufen&#8230;bla bla bla&#8221;) und &#8220;den anderen Blogs&#8221;, hinter welchen eine Leistung steckt, welche über das Wiedergeben irgendeines Ereignisses gehen. </p>
<p>Wenn das Wiedergeben eines Ereignisses nur &#8220;Bla-Bla&#8221; ist, was ist dann das Wiedergeben von Agentur-Meldungen, welche sich in allen Zeitungen befinden? Auch nur Mittelmass?</p>
<p>Wenn die Blogsphäre so belanglos ist, wie David Bauer zu wissen scheint, warum gibt er sich dann mit dieser mehrheitlich-nur-Ereignisse-wiedergebende-Bla-Bla-Sparte ab? Weshalb gibt er sich nicht mit den Gratis-Zeitungen ab, die eine weitaus höhere Beachtung haben und welche praktisch ausschliesslich Bla-Bla-Agentur-Meldungen wiedergeben? Fehlt es ihm an Mut oder der nötigen journalistischen Unabhängigkeit, gegen Medien zu schiessen, welche bei seinem Arbeitgeber stark vertreten werden? </p>
<p>Interessant erscheint mir auch &#8211; und jetzt wechsle ich zu einem anderen Gedanken &#8211; dass Gratis-Zeitungen sich viel häufiger auf Blogs beziehen als Bezahl-Zeitungen. Das hat etwas Elitäres, liegt aber nicht an den Blogs, sondern an den Redaktionen der Bezahl-Zeitungen, welche Blogs wohl immer noch als eine Gefahr betrachten (und auf keinen Fall als Bereicherung oder Ergänzung).</p>
<p>Ob Blogs eine Gefahr für bestehende Medien sind, ist eine andere Frage. Sie bieten jedoch etwas, wovon jeder Redaktor eigentlich nur träumen kann: Interaktion mit dem Leser. Das erlaubt dem Verfasser eines (Blog-)Artikels besser zu spüren, was der Leser (in Zukunft) will, was ankommt, gelesen wird, was ihn interessiert. Die klassischen Medien haben dieses Feedback mittels Kommentaren (oder allfälliger Statistiken) nicht. Die paar wenigen Leserbriefe sind kein guter Gradmesser&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Thinkabout</title>
		<link>http://www.wahlkampfblog.ch/?p=465&#038;cpage=1#comment-3063</link>
		<dc:creator>Thinkabout</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Nov 2008 07:41:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wahlkampfblog.ch/?p=465#comment-3063</guid>
		<description>Aber Herr @Sprenger:
Die SoZ beruhigt die Konkurrenz ja gleich selber: So ein bisschen Bla-Bla in einer Blogkiste ohne jede Relevanz hat doch keine Aussenwirkung. Wenn ich denke: &quot;Stimmt eigentlich&quot;, dann hat das ja keine von aussen direkt erkennbare Folgen. 

Vielleicht hilft ein Bild weiter: 
Wenn ich in einer Beiz am Stammtisch auf den Tisch haue, dann nicken allenfalls drei Kumpels, und am nächsten Tag ist das Bier ausgeschieden und das Gesagte (vielleicht) gar vergessen. Wenn ich &lt;a href=&quot;http://beizzweinull.wordpress.com&quot; / rel=&quot;nofollow&quot;&gt;statt in einer Beiz im Web &lt;/a&gt;hocke und meinem Ärger Luft mache, kriegen das ganz schnell mal zwanzig Leute mit statt drei - und am nächsten Tag können sie es gegen das Vergessen sogar nochmals nachlesen. Und andere auch. Ich glaube, das ist auch das, was Zeitungsredaktoren an den Blogs so juckt, diese unverdiente Unvergänglichkeit der ach so unqualifizierten Kritik. Das Internetz ist eben sehr viel weniger flüchtig als es Viele gerne hätten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aber Herr @Sprenger:<br />
Die SoZ beruhigt die Konkurrenz ja gleich selber: So ein bisschen Bla-Bla in einer Blogkiste ohne jede Relevanz hat doch keine Aussenwirkung. Wenn ich denke: &#8220;Stimmt eigentlich&#8221;, dann hat das ja keine von aussen direkt erkennbare Folgen. </p>
<p>Vielleicht hilft ein Bild weiter:<br />
Wenn ich in einer Beiz am Stammtisch auf den Tisch haue, dann nicken allenfalls drei Kumpels, und am nächsten Tag ist das Bier ausgeschieden und das Gesagte (vielleicht) gar vergessen. Wenn ich <a href="http://beizzweinull.wordpress.com" / rel="nofollow">statt in einer Beiz im Web </a>hocke und meinem Ärger Luft mache, kriegen das ganz schnell mal zwanzig Leute mit statt drei &#8211; und am nächsten Tag können sie es gegen das Vergessen sogar nochmals nachlesen. Und andere auch. Ich glaube, das ist auch das, was Zeitungsredaktoren an den Blogs so juckt, diese unverdiente Unvergänglichkeit der ach so unqualifizierten Kritik. Das Internetz ist eben sehr viel weniger flüchtig als es Viele gerne hätten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Titus Sprenger</title>
		<link>http://www.wahlkampfblog.ch/?p=465&#038;cpage=1#comment-3058</link>
		<dc:creator>Titus Sprenger</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Nov 2008 01:15:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wahlkampfblog.ch/?p=465#comment-3058</guid>
		<description>@ Jan Flückiger
Aber wir wollen die Redaktionen (insbesondere der Gratis-Medien) doch nicht in Bedrängnis bringen... ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Jan Flückiger<br />
Aber wir wollen die Redaktionen (insbesondere der Gratis-Medien) doch nicht in Bedrängnis bringen&#8230; <img src='http://www.wahlkampfblog.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jan Flückiger</title>
		<link>http://www.wahlkampfblog.ch/?p=465&#038;cpage=1#comment-3048</link>
		<dc:creator>Jan Flückiger</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 16:03:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wahlkampfblog.ch/?p=465#comment-3048</guid>
		<description>Die Kommentare auf dieser Seite zeigen zudem etwas Essentielles, was der Print-Journalismus nicht leisten kann: Man kann zu Geschriebenem direkt Stellung nehmen und so eine Diskussion zum Thema starten.

Klar, das kann man auf dem Online-Abklatsch der grossen Zeitungen auch - nur bieten die meisten Online-Portale der traditionellen Verlage keinen Mehrwert gegenüber von Pendler- und Tageszeitungen. Dafür kann man neuerdings die gleichen schlecht recherchierten und oberflächlichen Artikel auf bernerzeitung.ch, tagesanzeiger.ch und ebund.ch lesen. Ein Hoch auf diese Medieneinfalt!

Vielen Dank alle Bloggern hier draussen, dass es euch gibt. Ein netter Versuch wäre dochmal sämtliche Blogs für eine Woche zu sperren, mal sehen wie vielen Journalisten plötzlich die Inspiration fehlen würde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kommentare auf dieser Seite zeigen zudem etwas Essentielles, was der Print-Journalismus nicht leisten kann: Man kann zu Geschriebenem direkt Stellung nehmen und so eine Diskussion zum Thema starten.</p>
<p>Klar, das kann man auf dem Online-Abklatsch der grossen Zeitungen auch &#8211; nur bieten die meisten Online-Portale der traditionellen Verlage keinen Mehrwert gegenüber von Pendler- und Tageszeitungen. Dafür kann man neuerdings die gleichen schlecht recherchierten und oberflächlichen Artikel auf bernerzeitung.ch, tagesanzeiger.ch und ebund.ch lesen. Ein Hoch auf diese Medieneinfalt!</p>
<p>Vielen Dank alle Bloggern hier draussen, dass es euch gibt. Ein netter Versuch wäre dochmal sämtliche Blogs für eine Woche zu sperren, mal sehen wie vielen Journalisten plötzlich die Inspiration fehlen würde.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Thinkabout</title>
		<link>http://www.wahlkampfblog.ch/?p=465&#038;cpage=1#comment-3031</link>
		<dc:creator>Thinkabout</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 14:57:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wahlkampfblog.ch/?p=465#comment-3031</guid>
		<description>Warum eigentlich haben Printmedien solche Scheuklappen vor Bloggern, statt sich zumindest betreffend Interaktion und Kommunikation 2.0 &lt;a href=&quot;http://thinkabout.ch/article/weniger-bla-bla-zwischen-journis-und-bloggern&quot; / rel=&quot;nofollow&quot;&gt;mit Bloggern auszutauschen?&lt;/a&gt;
Vielleicht wäre die Erkenntnis, dass Blogger ganz gerne Leser von Qualitätsmedien sind, der Anfang eines unverkrampfteren Umgangs mit einander, ohne alles Bla-Bla...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warum eigentlich haben Printmedien solche Scheuklappen vor Bloggern, statt sich zumindest betreffend Interaktion und Kommunikation 2.0 <a href="http://thinkabout.ch/article/weniger-bla-bla-zwischen-journis-und-bloggern" / rel="nofollow">mit Bloggern auszutauschen?</a><br />
Vielleicht wäre die Erkenntnis, dass Blogger ganz gerne Leser von Qualitätsmedien sind, der Anfang eines unverkrampfteren Umgangs mit einander, ohne alles Bla-Bla&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: andré</title>
		<link>http://www.wahlkampfblog.ch/?p=465&#038;cpage=1#comment-3020</link>
		<dc:creator>andré</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Nov 2008 19:54:48 +0000</pubDate>
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		<description>@opensociety:

deine kategorien, warum jemand blogt, möchte ich noch ergänzen durch:

- schreiben, was andernorts, was im mainstream nicht mehr zu lesen oder sehen ist
- finger drauf halten
- brücken bauen

einverstanden?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@opensociety:</p>
<p>deine kategorien, warum jemand blogt, möchte ich noch ergänzen durch:</p>
<p>- schreiben, was andernorts, was im mainstream nicht mehr zu lesen oder sehen ist<br />
- finger drauf halten<br />
- brücken bauen</p>
<p>einverstanden?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thinkabout</title>
		<link>http://www.wahlkampfblog.ch/?p=465&#038;cpage=1#comment-3019</link>
		<dc:creator>Thinkabout</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Nov 2008 15:46:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wahlkampfblog.ch/?p=465#comment-3019</guid>
		<description>@Mark Balsiger:

Danke für den Hinweis, dass Ihr Leserbrief nicht erschien. Da wollte ich mich doch tatsächlich aufmachen, in der Bloggerszene zu mahnen, nicht gleich wieder zu hyperventilieren, sondern die Bühne aufzusuchen, auf der Bauer seine Artillerie aufgestellt hat, und also gleich zum Leserbrief zu greifen. Aber das bringt ja offensichtlich nichts, wie Sie selbst bemerken müssen. 

Was bleibt? Ein müdes Gähnen, und statt des Werweissens über die Motive dieser Bauer&#039;schen Schreibe die Vergewisserung, dass man es selber für sein eigenes Bloggen besser weiss. Kommt Zeit, kommt Einsicht. Es wird angesichts der dynamischen Entwicklung der Medienformate nicht allzu lange dauern können, denke ich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Mark Balsiger:</p>
<p>Danke für den Hinweis, dass Ihr Leserbrief nicht erschien. Da wollte ich mich doch tatsächlich aufmachen, in der Bloggerszene zu mahnen, nicht gleich wieder zu hyperventilieren, sondern die Bühne aufzusuchen, auf der Bauer seine Artillerie aufgestellt hat, und also gleich zum Leserbrief zu greifen. Aber das bringt ja offensichtlich nichts, wie Sie selbst bemerken müssen. </p>
<p>Was bleibt? Ein müdes Gähnen, und statt des Werweissens über die Motive dieser Bauer&#8217;schen Schreibe die Vergewisserung, dass man es selber für sein eigenes Bloggen besser weiss. Kommt Zeit, kommt Einsicht. Es wird angesichts der dynamischen Entwicklung der Medienformate nicht allzu lange dauern können, denke ich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Mark.Balsiger</title>
		<link>http://www.wahlkampfblog.ch/?p=465&#038;cpage=1#comment-3018</link>
		<dc:creator>Mark.Balsiger</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Nov 2008 15:28:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wahlkampfblog.ch/?p=465#comment-3018</guid>
		<description>Mein Leserbrief zu David Bauers Artikel vor Wochenfrist ist nicht erschienen. Dafür legt der Redaktor der &quot;SonntagsZeitung&quot; heute nach.

Ich mag mich für den Moment nicht mehr mit diesem Thema befassen, die Zeit fehlt. Ich verweise aber auf &lt;a href=&quot;http://www.edemokratie.ch/archives/537&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;die klugen Überlegungen von Kollege Christian Schenkel&lt;/a&gt;. </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Leserbrief zu David Bauers Artikel vor Wochenfrist ist nicht erschienen. Dafür legt der Redaktor der &#8220;SonntagsZeitung&#8221; heute nach.</p>
<p>Ich mag mich für den Moment nicht mehr mit diesem Thema befassen, die Zeit fehlt. Ich verweise aber auf <a href="http://www.edemokratie.ch/archives/537" rel="nofollow">die klugen Überlegungen von Kollege Christian Schenkel</a>.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Mark.Balsiger</title>
		<link>http://www.wahlkampfblog.ch/?p=465&#038;cpage=1#comment-2978</link>
		<dc:creator>Mark.Balsiger</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Nov 2008 15:07:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wahlkampfblog.ch/?p=465#comment-2978</guid>
		<description>Eigentlich fehlt mir die Zeit, mich weiterhin diesem Thema anzunehmen. Aber weil es einen Unterschied macht, unter Blogger zu diskutieren oder an die breitere Öffentlichkeit zu gelangen, habe ich einen Leserbrief verfasst. Weil die &quot;SonntagsZeitung&quot; aber vermutlich keinen Platz dafür hat, hänge ich ihn hier in die Welt hinaus:

SonntagsZeitung, 2. November 2008 
Multimedia / „Bla-Bla-Blogger – die Rebellen versinken im Mittelmass“ von David Bauer

Das Verhältnis zwischen Journalisten und Bloggern ist seit jeher belastet. Die meisten Journalisten beäugen die Weblogs argwöhnisch. Sie sehen ihre Deutungsmacht in Gefahr und holen nicht selten zu oberflächlichen Rundumschlägen aus, wenn sie über Blogs schreiben. 

Die Blogger heulen jedes Mal von neuem auf, wenn sie ein Verriss der Holzmedien trifft. Viele verstehen sich als Underdogs, ja sie kultivieren diesen Status, rotten sich sofort zu einer Meute zusammen und fletschen die Zähne. 

David Bauer macht in seinem Artikel zwei Denkfehler. Erstens hinkt sein Vergleich mit den USA. Mit Verlaub, die „New York Times“ hat mit „20Minuten“ auch wenig gemeinsam. Zweitens überträgt er den Antrieb der Journalisten auf die Blogger. Ihnen geht es aber nicht um Primeurs, exklusive Geschichten und Auflagezahlen. Schweizer Blogger haben zwar auch ein grosses Ego, sie verstehen sich aber nicht als „tollkühne Rebellen wider den Mainstream“, wie das Bauer suggeriert. Sie können keine Themen setzen, zumal sie zu 98 Prozent in ihrer Freizeit und damit mit beschränkten zeitlichen Ressourcen bloggen. 

Ob 100, 750 oder 3000 Leser pro Tag: Schweizer Weblogs sind dann erfolgreich, wenn sie sich regelmässig mit Know-how und Engagement einem Thema widmen und ein Dialog entsteht. Solche Blogs gibt es – zum Glück. Sie sind eine echte Bereicherung im medialen Einheits-Blabla. 

Mark Balsiger, Bern</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich fehlt mir die Zeit, mich weiterhin diesem Thema anzunehmen. Aber weil es einen Unterschied macht, unter Blogger zu diskutieren oder an die breitere Öffentlichkeit zu gelangen, habe ich einen Leserbrief verfasst. Weil die &#8220;SonntagsZeitung&#8221; aber vermutlich keinen Platz dafür hat, hänge ich ihn hier in die Welt hinaus:</p>
<p>SonntagsZeitung, 2. November 2008<br />
Multimedia / „Bla-Bla-Blogger – die Rebellen versinken im Mittelmass“ von David Bauer</p>
<p>Das Verhältnis zwischen Journalisten und Bloggern ist seit jeher belastet. Die meisten Journalisten beäugen die Weblogs argwöhnisch. Sie sehen ihre Deutungsmacht in Gefahr und holen nicht selten zu oberflächlichen Rundumschlägen aus, wenn sie über Blogs schreiben. </p>
<p>Die Blogger heulen jedes Mal von neuem auf, wenn sie ein Verriss der Holzmedien trifft. Viele verstehen sich als Underdogs, ja sie kultivieren diesen Status, rotten sich sofort zu einer Meute zusammen und fletschen die Zähne. </p>
<p>David Bauer macht in seinem Artikel zwei Denkfehler. Erstens hinkt sein Vergleich mit den USA. Mit Verlaub, die „New York Times“ hat mit „20Minuten“ auch wenig gemeinsam. Zweitens überträgt er den Antrieb der Journalisten auf die Blogger. Ihnen geht es aber nicht um Primeurs, exklusive Geschichten und Auflagezahlen. Schweizer Blogger haben zwar auch ein grosses Ego, sie verstehen sich aber nicht als „tollkühne Rebellen wider den Mainstream“, wie das Bauer suggeriert. Sie können keine Themen setzen, zumal sie zu 98 Prozent in ihrer Freizeit und damit mit beschränkten zeitlichen Ressourcen bloggen. </p>
<p>Ob 100, 750 oder 3000 Leser pro Tag: Schweizer Weblogs sind dann erfolgreich, wenn sie sich regelmässig mit Know-how und Engagement einem Thema widmen und ein Dialog entsteht. Solche Blogs gibt es – zum Glück. Sie sind eine echte Bereicherung im medialen Einheits-Blabla. </p>
<p>Mark Balsiger, Bern</p>
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